Wir erarbeiten individuelle und vor allem sinnvolle und umsetzbare Lösungen, um die Energieeffizienz Ihres Bauprojektes zu verbessern. So wird nicht nur der CO2-Ausstoß gesenkt, sondern auch Ihre Kosten minimiert. Denn: Wir sehen unsere Verantwortung nicht nur darin, für ein wohliges Klima im Gebäude zu sorgen, sondern damit auch das globale Klima zu schützen. Achtsamkeit geht bei uns über die vier Wände des aktuellen Bauprojektes hinaus.
Wir beraten
zur Dimensionierung von Wärmedämmmaßnahmen sowie zum hygienischen Mindestwärmeschutz. Und wir klären auf, wie Sie die Energieeffizienz optimieren. Weniger CO2, höhere Förderung.
Wir planen
gemäß Energieeinsparungsverordnung (EnEV) bzw. Gebäudeenergiegesetz (GEG), nach KfW-, Null- oder Plusenergiestandard. Auch für den Bestand entwickeln wir Sanierungskonzepte und erstellen Bauteilkataloge.
Wir berechnen
Wärmebrücken durch zwei- oder dreidimensionale Simulation, den sommerlichen Wärmeschutz mit thermischer Gebäudesimulationen, Energieausweise gemäß EnEV bzw. GEG und erstellen Ihnen einen individuellen Sanierungsfahrplan.
Wir prüfen
ihre Gebäudehülle mit der Infrarotkamera und führen Detailuntersuchungen kritischer Bauteilan- und -abschlüsse im Hinblick auf Wärmeströme und Luftdichtheit, auch mit der Blower-Door-Messung, durch.

Referenzen
Pfarrhaus Urnau - Revitalisierung
Büro für Baudenkmale, Albrecht Weber - Holzrestaurierung: Anton Frei
Leistungen:
Thermische Bauphysik:
BEG-Effizienzhaus
GEG-Berechnungen
Baubegleitung
Daten:
NGF: 294 m²
Bauzeit: 2020 - 2024
Das ehemalige Pfarrhaus Urnau wurde denkmalgerecht zu einem Pfarrheim mit Familienwohnung umgenutzt und damit als ortsbildprägendes Kulturdenkmal erhalten. In enger Abstimmung mit Denkmalpflege, Bauherrschaft und Fachplanern entstand ein substanzschonendes Konzept mit minimalen Eingriffen: Erhalt der historischen Fassaden, Optimierung der bestehenden Fenster, Bewahrung des zweigeschossigen Walmdachraums als Rückzugsort für Fledermäuse sowie Integration eines innovativen, weitgehend regenerativen Energiekonzepts. Ergänzt durch PV‑Flächen am Gebäude und im Pfarrgarten sowie eine Pelletheizung mit Stirlingmotor wurde das Ensemble zu einem Pilotprojekt für nachhaltige Denkmalrevitalisierung weiterentwickelt.
Für diesen beispielhaften Umgang mit historischer Bausubstanz wurde das Projekt mit dem Innovationspreis „Denkmal – Energie – Zukunft“ des Landes Baden‑Württemberg ausgezeichnet.
Wir begleiteten die Sanierung in allen Fragen des baulichen Wärmeschutzes unter den besonderen Rahmenbedingungen des Denkmalschutzes. Dazu gehörten die bauphysikalische Bewertung und Planung einer verträglichen Innendämmung, die Ertüchtigung der obersten Geschossdecke sowie die energetische Optimierung der historischen Verbundfenster durch Vakuumverglasung. Ergänzend prüften wir die Integration von Wand- und Fußbodenheizungen und übernahmen die fachliche Beurteilung des Energiekonzepts sowie die Antragstellung bei der BAFA. Unser Fokus lag auf schadensfreiem Wärmeschutz, Effizienz und langfristiger Betriebssicherheit im denkmalgeschützten Bestand.
Neubau Kunstraum Kassel
Innauer Matt Architekten
Leistungen:
Therm. Bauphysik: LP 1 - 7
Raumakustikberatungen
Daten:
BRI: 3.404 m³
BGF: 1.909 m²
QP: 43 kWh/m2 im Jahr
Planung: 2017-2021
Der „Kunstraum Kassel“ erweitert die Kunsthochschule um eine eingeschossige Ausstellungshalle in konsequenter Massivholzbauweise. Der stützenfreie Innenraum aus unbehandelter Fichte, ein gedämmtes Photovoltaik-Flachdach sowie eine Fassade aus Lärche und Zink prägen den nachhaltigen Charakter. Low-Tech-Elemente wie gewölbte Lichtlinsen, natürliche Nachtauskühlung und flexible Schiebewände ermöglichen energieeffiziente Nutzung und variable Raumgestaltung. Das Projekt wurde mit dem HolzbauPlus 2022/23 sowie dem Vorarlberger Holzbaupreis 2023 ausgezeichnet.
Für den Kunstraum Kassel begleiteten wir die thermische Bauphysik mit Fokus auf energieeffiziente Konstruktionen und ein robustes Low-Tech-Klimakonzept. Dazu gehörten die Bewertung der Massivholzbauteile hinsichtlich Wärmeschutz und sommerlicher Behaglichkeit, die Optimierung der natürlichen Belichtung und Verschattung durch Lichtlinsen sowie die Auslegung der Nachtauskühlung. Zudem unterstützten wir die energetische Gesamtbetrachtung des Gebäudes, einschließlich der Integration des PV-Dachs und der Fernwärme-Fußbodenheizung, um einen dauerhaft ressourcenschonenden Betrieb sicherzustellen.
Sport- und Mehrzweckhalle Meckenbeuren
CUKROWICZ NACHBAUR ARCHITEKTEN ZT GMBH
Leistungen:
Therm. Bauphysik LP: 1-6
Luftdichtheitsmessungen
Bau- und Raumakustik LP 1-5
Schallimmissionsschutz
Daten:
BRI: 8.940 m³
NGF: 1.230 m²
QP= 123 kWh/m²a
Planung: 2016-17
Der Neubau der Sporthalle befindet sich im Zentrum der Gemeinde Meckenbeuren und wurde als klarer und eigenständiger Baukörper nördlich der bestehenden Albrecht-Dürer-Schule situiert. Die einfach gehaltene klare Baustruktur wird auch im Gebäudeinneren fortgesetzt. Ein Versatz in der Anordnung der beiden Nebenraumzonen führt zu einer spannenden Beziehung zwischen den beiden Haupträumen Sporthalle und Musikprobelokal, die durch die zentrale Lage eines durchgehenden Oberlichtbandes noch verstärkt wird. Eine quer durchgesteckte Erschließungszone mit darüber liegender Galerie verbindet kompakt alle Funktionsbereiche. Bandartige Fassadenthemen aus hinterlüfteten Sichtbetonelementen betonen die Horizontalität des Gebäudes.
Neben der erhöhten wärmetechnischen Zielvereinbarung gemäß den „Nachhaltigkeitskriterien im staatlich geförderten kommunalen Hochbau“ des Landes Baden-Württemberg lagen die bauphysikalischen Herausforderungen bei der Umsetzung einer guten Akustik insbesondere für den Musikproberaum.
Hotel Farny, Hofgut Brauereigaststätte Düren
Grath Architekten BDA
Leistungen:
Therm.Bauphysik LP: 1 - 7
Bau- und Raumakustik LP: 1-7
Grundlagenermittlung mit Sondagen und Messungen
Daten:
BRI: 7.775 m³
NGF: 2.191m²
Planung: 2012-14
Auszeichnung: 2016
Auf dem ehemaligen Hofgut der Edelweißbrauerei Farny wurde ein Hotel errichtet und die unter Denkmalschutz stehende Brauereigaststätte umgebaut. Im Erdgeschoss des Altbaus befinden sich die Brauereigaststuben, im Erdgeschoss des Neubaus die Lobby und ein 200m² großer Saal. In den Obergeschossen des Alt- und Neubaus befinden sich insgesamt 32 Hotelzimmer. Altbau und Neubau sind durch eine Fuge miteinander verbunden. In dieser befinden sich die Küche der Gastwirtschaft sowie Seminarräume.
Finanzamt Garmisch-Partenkirchen
Reinhard Bauer Architekten BDA
Leistungen:
Bau- und Raumakustik LP: 1-5
Schallimmissionsschutz
Luftdichtheitsmessungen
Daten:
BRI: 22.130 m³
BGF: 5.890 m²
Planung: 2009/10
Holzbaupreise 2012/13
Das neue Dienstgebäude des Finanzamts Garmisch-Partenkirchen ist komplett in Holzbauweise erstellt und erfüllt damit einen sehr hohen Wärmdämmstandard sowie beste Werte in Punkto Nachhaltigkeit. Schon bei der Bauausführung wurde großen Wert auf die Luftdichtheit des Gebäudes gelegt und baubegleitend Leckagemessungen durchgeführt.
Darüber hinaus wurden durch unser Büro die bau- und raumakutsichen Planungen und Nachweise durchgeführt.
Wohnbebauung Fischerwiese Ravensburg
wassung bader architekten
Leistungen:
Therm.Bauphysik LP: 1 - 5
inkl. 4 KfW-Anträge + BnD
Bauakustik LP: 1-5
Daten:
NGF: 3.236m²
QP = 47 kWh/m²a
HT = 0,33 W/m²K
Planung: 2010-11
In der Ravensburger Südstadt entstanden 34 Wohneinheiten mit Belegungsbindung gefördert durch das Landeswohnraum-Förderungsprogramm Baden-Württemberg.
Die vier Niedrigenergiegebäude werden über Nahwärme aus einer neu geplanten Technikzentrale versorgt. Seitens unseres Büros wurden für jedes Haus die Nachweise gemäß KfW-Richtlinien erstellt.
Kinderkrippe Sonnenblumenhaus Amtzell
Architekt: junker + partner, Amtzell
Leistungen:
Therm. Bauphysik LP: 1-4
Bau- und Raumakustik LP 1-3
Daten:
BRI: 1.843 m³
BGF: 477 m²
211 kWh/m³a
Großsporthalle Schulzentrum Weingarten
Dierig Architekten
Leistungen:
Therm.Bauphysik LP: 1 - 5
inkl. KfW-Antrag + BnD
Bau- und Raumakustik LP: 1-5 Bestandsaufnahme
Daten:
BRI: 17.739m³
BGF: 2.062m²
276 kWh/m²a
Planung: 2006-08
Neben der dämmtechnischen Fassaden- und Dachsanierung lag das Haupt-Augenmerk auf der Überarbeitung sämtlicher Innenflächen. Hier sollte ein Konzept gefunden werden, das eine zeitgemäße Gestaltung findet, ohne dem ursprünglichen Entwurfs- und Tragwerkskonzept entgegen zu laufen.
Gestalterisch prägnanteste Maßnahme dabei ist die vollflächige Deckenverkleidung mit Streckmetall-Paneelen, die trotz ihrer Lichtdurchlässigkeit von den Oberlichtern eine ruhige Flächenansicht bieten und aufgrund der Bedämpfung für eine gute Akustik sorgen.